Posted by on Apr 13, 2017 in Katzengeschichten | Keine Kommentare

Ich bin das Kängeruh am Morgen

Ich bin das Kängeruh, nicht der kleine Schatz auf dem Foto. Heute früh wollten wirklich alle zur selben Zeit gefüttert werden. Clärens und Lotte saßen in der Küche und meckerten, die drei Hunde ebenfalls, weil sie ihre gewohnten Apfelscheiben forderten. Im Katzenzimmer schimpften sieben Katzen nach dem gewohnten Frühstück. Erledigt.

Ich mache die Haustür auf und da sitzt plötzlich „Stinker“ auf der Mauer. Was habe ich mich gefreut. Dies ist der Kater, der von den Nachbarn zurückgelassen wurde und den Ihr endlich auf dem Foto bewundern dürft. Schnell raste ich in die Küche und holte Futter. Es ist das erste Mal, dass er so mutig war. Sonst füttere ich ihn am Morgen und am Abend durch den Zaun. Er ist zutraulich, doch mit unserem Clärens versteht er sich gar nicht.

Versonnen schaue ich ihm dabei zu, da blöken die Schafe. Wir haben zur Zeit zehn Schafe in Obhut. Ich eile dort hin, öffne das Gitter zu unserem Grundstück und die Bande erfreut sich daran, das hohe Unkraut zu fressen. Gerade will ich mich umdrehen, da schimpfen mich die Hühner aus. Und wir??? Einmal durchatmen und auch sie bekommen ihre Körnchen zum Piken.

Nun habe ich meinen Mann zur Futterstelle gescheucht und die morgendliche Ruhe ist wieder eingekehrt.

Ich bin das Kängeruh, so fühlte es sich an. Von einem zum anderen Ort bin ich gehüpft.