Posted by on Jul 24, 2013 in Katzengeschichten | 2 Kommentare

Kater Schmusi – der Nimmersatte

Vor ungefähr 6 Monaten stand der Kater eines Abends vor unserer Haustür, drückte seinen Kopf an meine Beine und miaute herzzerreißend. Erst nach einer Dose Nassfutter konnte ich seinen leeren Magen beruhigen. Spontan hat Schmusi beschlossen, hier bleibe ich.

Kater Schmusi ist mit seinen über 6,5 Kilo Fell- und Körpergewicht unser kleiner Klops. Keine Katze bekommt so schnell mit, wenn wir unsere Frühstücksteller platzieren, nur die Antennen von Schmusi haben den Peilsender.

Blitzschnell krabbelt er unter dem Bett hervor, stürzt ins Esszimmer, springt auf den Tisch, fokussiert den gefüllten Teller, schnappt sich eine Scheibe Brot und sucht damit das Weite.

Zu seinen Lieblingsspeisen gehört der Joghurt. Wie die Nadel einer Nähmaschine in Powerfunktion, stochert er auf den Becherinhalt ein. Es ist unmöglich, ihm das wegzunehmen. Katzen haben eine unglaubliche Kraft in den Pfötchen.

Es dauerte bei uns eine gewisse Zeit, bis wir begriffen hatten, mit Schmusi an einem Tisch, da ziehen wir den Kürzeren.

Selbst den Hunden will er das Essen klauen. Stellt Euch die große Abfütterung meiner Racker vor. Schmusi sitzt immer dabei. Vier Augenpaare schauen mich erwartungsvoll an. Die Schüsseln wandern auf den Boden und mein Klops meint, wir sind doch eine Familie, da wird doch alles geteilt. Die Toleranz meiner Hunde ist schon hoch gesteckt, doch beim Essen kennen sie keine Gnade.  

Nun ist Schmusi vorsichtiger geworden und meint, eine neue Methode ausprobieren zu müssen. Immer noch setzt er sich zwischen den Rudel und nunmehr verteilt er süße Nasenstupser. Warum verstehen meine Hunde ihn bloß nicht?

Kater Schmusi der Nimmersatte